Photovoltaik / Sonnenstrom

Wieso überhaupt?

Die globale Erwärmung ist genau so wenig zu bezweifeln wie die Zunahme des CO2-Ausstosses. Man kann vielleicht noch darüber streiten, ob der Klimawandel in Zusammenhang mit der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Gas oder Erdöl steht. Aber wenn man Strom durch regenerative Energien erzeugen kann, und dies auch noch günstiger ist, als die Verbrennung millionen Jahre alter Rohstoffe, ist die Frage, welcher Energieträger sinnvoller ist, geklärt.

Tatsächlich steht potentiell genug Energie aus Wind und Sonne zur Verfügung, allerdings nicht zu jeder Zeit in der benötigten Menge am richtigen Ort. Um dieses Problem zu verkleinern, hilft es enorm die Stromproduktion zu dezentralisieren. Hier kommen die vielen Dächer der Gebäude ins Spiel, die als „Traggerüst“ kleiner Solarkraftwerke genutzt werden können. Damit wird für die Stromproduktion kein zusätzlicher Flächenbedarf erforderlich.

Sonnenstrom vom Wohnhausdach lässt sich CO2- frei erzeugen, hilft bei der Dezentralisierung der Stromerzeugung ohne zusätzlichen Raumbedarf und ist, bei gründlicher Planung, deutlich günstiger als der Strom, der vom allgemeinen Stromnetz bezogen werden kann. – Klar, es gibt auch 2 Nachteile:

Man braucht ein Dach, und etwas Startkapital für die Investition in eine PV-Anlage.

Beratung

Vor der Entscheidung für eine Photovoltaik-Anlage sind einige Dinge zu bedenken. Eine Solaranlage sollte an die Bedürfnisse der Betreiber und die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Da es sich um eine langfristige Investition handelt, ist es schon sinnvoll darüber nachzudenken, wie der eigenen Strombedarf heute, in 3 Jahren und in 12 Jahren aussehen wird. Neben der technischen Auslegung ist ein Vergleich der Stromkosten mit und ohne eigene Stromproduktion anzustellen, um die Wirtschaftlichkeit der Anlage abschätzen zu können. Wenn sich die Investition in eine PV-Anlage erst nach 20 Jahren rechnet, ist das sicherlich wirtschaftlich kein gutes Geschäft. Dann sind da noch einige rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen zu beachten, die vor und während des Betriebes eine Sonnenstromanlage von Bedeutung sind. Förderprogramme für z.B. Stromspeicher können die Investition deutlich günstiger gestalten. All das zusammengenommen macht eine vernünftige Beratung oder ein intensives Eigenstudium erforderlich, bevor man selbst Stromproduzent werden kann.

Auslegung

Am Beginn der optimalen Auslegung einer Solaranlage werden zunächst der jeweilige Strombedarf saisonal und über den Tag analysiert und die örtlichen Gegebenheiten aufgenommen.

In der Regel ist der Strombedarf in Jahresverlauf relativ konstant, werden aber Klimaanlagen betrieben, wird der Strombedarf im Sommer höher sein als im Winter. Die mögliche Anschaffung eines Elektro-Fahrzeugs sollte bei der Anlagendimensionierung auch Berücksichtigung finden.

Die Ausrichtung und die zur Verfügung stehende Dachfläche sind entscheidende Faktoren für die maximal mögliche Anlagenleistung. Allerdings stehen heute sehr leistungsfähige Solarpanels zur Verfügung, die es möglich machen, bei wenig Dachfläche eine Solaranlage wirtschaftlich betreiben zu können. Verschattungen durch Dachaufbauten wie Kamine oder Satellitenschüsseln sind ebenso zu beachten wie Schattenwurf von Bäumen und benachbarten Gebäuden.

Für den Anschluss der Anlage an das Hausnetz ist zu prüfen ob der Zählerschrank den aktuellen Anforderungen genügt. Das Hausnetz und die Solaranlage müssen gegen Überspannungsschäden auf Gleichstrom- und Wechselstromseite abgesichert werden, die Kollektoren an den Potentialausgleich des Hauses angeschlossen werden.

Nach erfolgter Entwurfsplanung erfolgt eine Simulationsrechnung die den erwarteten Jahresertrag der PV-Anlage ermittelt. Nach einer Kostenkalkulation kann dann abschließend eine Wirtschaftlichkeitsberechnung angestellt werden.

Realisierung

 

Nach Ihrer Entscheidung für kostengünstigen Sonnenstrom kümmern wir uns um die Realisierung Ihres Projektes. In der Regel wird ein Arbeitsgerüst zur Sicherung der Arbeiten auf dem Dach benötigt.

Auf dem Dach wird zunächst ein Montagegestell für die Solarpanele erstellt, die dann im nächsten Schritt montiert werden. In der Regel im Keller, in der Nähe zum Zählerschrank, werden der Wechselrichter und die Batterie aufgestellt. Wechselrichter und die Solarpanele werden miteinander verbunden, die Anlage geprüft und letztlich angeschlossen.

Die gesamte Realisierung sollte innerhalb einer Woche abgeschlossen sein.

Wenn Sie Interesse an Sonnenstrom haben oder auch nur ein paar Fragen, sprechen Sie uns einfach unverbindlich an: Kontakt